MIT Landkreis Leipzig lehnt Rechtsanspruch auf Homeoffice ab

Datum des Artikels 14.10.2020

Das Coronavirus hat unser Leben und speziell die Arbeitswelt komplett verändert und die Unternehmen auf eine harte Probe gestellt. Um im täglich harten Wettbewerb zu bestehen, mussten sowohl Firmeninhaber als auch deren Mitarbeiter neue Wege gehen. Videokonferenzen und Homeoffice zeigten sich schnell als alternativloses Werkzeug in der Hochphase der Pandemie und der Ruf nach einem gesetzlichen Rechtsanspruch auf Homeoffice lies nicht lange auf sich warten. Den Vorstoß von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil lehnt die Mittelstands- und Wirtschaftsunion des Landkreises Leipzig ab. „Gut gemeint, ist nicht gut gemacht!“, so der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Kay Ritter. „Viele Bereiche, in den mobiles Arbeiten sinnvoll eingesetzt werden kann, gibt es heute zweifelsfrei. In einer Zeit, in der viele Unternehmen um das nackte Überleben kämpfen, hätte der nicht zu unterschätzende Mehraufwand z. B. für die Bereiche Arbeitsschutz und Datensicherheit fatale finanzielle Folgen. Wir sollten hier auf gar keinen Fall in die unternehmerische Freiheit eingreifen und darauf vertrauen, dass die Arbeitgeber dies mit ihren Beschäftigten auch ohne die geplante Gesetzesinitiative in hoher Verantwortung hinbekommen“ so Ritter abschließend.